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Nationales Kulturdenkmal

STAATLICHES SCHLOSS FRAIN AN DER THAYA

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Schloss von Norden mit einem Teil der Gemeinde Frain, kolorierter Stift, Josef Doré, 70er Jahre des 19. Jahrhunderts

Schloss von Norden mit einem Teil der Gemeinde Frain, kolorierter Stift, Josef Doré, 70er Jahre des 19. Jahrhunderts

Kirche von Nordwest

Kirche von Nordwest

Blick von Westen auf die Rotunde des heiligen Andreas

Blick von Westen auf die Rotunde des heiligen Andreas

Kapelle der heiligen Helena in Zadní Hamry

Kapelle der heiligen Helena in Zadní Hamry

Kapelle der Jungfrau Maria der Beschützerin, kolorierter Stift von Josef Doré, 70er Jahre des 19. Jahrhunderts

Kapelle der Jungfrau Maria der Beschützerin, kolorierter Stift von Josef Doré, 70er Jahre des 19. Jahrhunderts

Kapelle der Jungfrau Maria der Beschützerin heute, ursprünglich Dianatempel vom ausgehenden 18. Jahrhundert

Kapelle der Jungfrau Maria der Beschützerin heute, ursprünglich Dianatempel vom ausgehenden 18. Jahrhundert

Mniszek-Kreuz, errichtet kurz nach 1846

Mniszek-Kreuz, errichtet kurz nach 1846

Polnisch-deutsche Inschrift auf dem Sockel des Mniszek-Kreuzes

Polnisch-deutsche Inschrift auf dem Sockel des Mniszek-Kreuzes

Clary-Kreuz auf dem Bild von Josef Doré aus dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts

Clary-Kreuz auf dem Bild von Josef Doré aus dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts

Clary-Kreuz über dem Staudamm heute

Clary-Kreuz über dem Staudamm heute

Fürst Karl Clary, Foto der zeitgenössischen Lithografie aus dem Jahr 1832

Fürst Karl Clary, Foto der zeitgenössischen Lithografie aus dem Jahr 1832

Barockstatue des heiligen Johann von Nepomuk

Barockstatue des heiligen Johann von Nepomuk

Madonnenstatue im Park hinter der Kirche

Madonnenstatue im Park hinter der Kirche

Marterl an der Straße nach Lančov

Marterl an der Straße nach Lančov

Marterl am alten Weg nach Onšov

Marterl am alten Weg nach Onšov

Damm des Frainer Stausees

Damm des Frainer Stausees

Platz mit der Pestsäule

Platz mit der Pestsäule

Hotel Pod zámkem

Hotel Pod zámkem

Brücke im Katzental (Junák-Tal)

Brücke im Katzental (Junák-Tal)

Zentrum des Frainer Städtchens

Zentrum des Frainer Städtchens

Felicie-Quelle

Felicie-Quelle

Barockes Pfarrhaus

Barockes Pfarrhaus

Schlosshotel

Schlosshotel

Ruine des Hauses der Philosophen im Wald oberhalb des Schlosses

Ruine des Hauses der Philosophen im Wald oberhalb des Schlosses

Pagenhaus

Pagenhaus

Bunker der Zwischenkriegsbefestigung im Wald oberhalb des Schlosses

Bunker der Zwischenkriegsbefestigung im Wald oberhalb des Schlosses

Marterl des heiligen Josef

Marterl des heiligen Josef

Titelseite der Gedenkschrift zur Aufstellung des Obelisken oberhalb der Eisgrotten

Titelseite der Gedenkschrift zur Aufstellung des Obelisken oberhalb der Eisgrotten

Obelisk über den Eisgrotten, kolorierter Stift von Josef Doré, 70er Jahre des 19. Jahrhunderts

Obelisk über den Eisgrotten, kolorierter Stift von Josef Doré, 70er Jahre des 19. Jahrhunderts

Braitava-Lusthaus heute, Zustand nach der Instandsetzung

Braitava-Lusthaus heute, Zustand nach der Instandsetzung

Denkmäler der Marktgemeinde Frain an der Thaya

Die ältesten erhaltenen Denkmäler von Frain an der Thaya bezeugen das beträchtliche Alter der Gemeinde. Die kleine Stadt, die an der Stelle der heutigen Gemeinde unterhalb der landesfürstlichen Burg schon irgendwann im 12. Jahrhundert zu entstehen begann, verfügte über eine eigene Pfarrverwaltung. Ihre Einwohner lebten vom Handwerk und der Landwirtschaft. Im 16. Jahrhundert, als hier vorübergehend der evangelische Glauben vorherrschte, wurde die ganze Gemeinde mit Mauern umschlossen. Ihre wirtschaftliche Bedeutung erhöhten das Hammerwerk für die Eisenbearbeitung, die Brauerei, die Kalkbrennerei und der Herrenhof. Während des Dreißigjährigen Krieges, in den Jahren 1641 und 1645, besetzten und plünderten die Schweden die Gemeinde. Später wurde sie durch den Bau des architektonisch einmaligen Barockschlosses, im neunzehnten Jahrhundert durch die ansässige Steingutmanufaktur und vor etwa siebzig Jahren durch den Bau des Frainer Stausees berühmt. Die heutige touristische Entwicklung wird zudem durch die seltene Naturlandschaft des Nationalparks Thayatal gefördert.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Diese Kirche ist das größte und kunsthistorisch bedeutendste Frainer Kirchendenkmal. Sie wurde schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts gebaut, in der Epoche der Gotik eingewölbt und um die heutige Sakristei erweitert. Nachdem die Schweden im Jahr 1645 Frain niedergebrannt und ausgeplündert hatten, ließen die Schutzherren der Pfarrgemeinde, die Grafen von Althann, die Kirche um das Jahr 1685 und über das ganze 18. Jahrhundert im Barockstil umbauen. Von der reichen Ausstattung des Kircheninneren sind unter anderem das romanisch-gotische Taufbecken, die Statuen der heiligen Maria Magdalena und des heiligen Petrus aus der Zeit um das Jahr 1770, der Rokoko-Seitenaltar aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts mit dem Bild des heiligen Johannes von Nepomuk aus dem Kreis von F.A. Maulbertsch oder die zwei barocken Bilder aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts in den Stuckrahmen des Presbyteriums interessant, die Szenen aus dem Leben der Jungfrau Maria darstellen.

Kapelle des heiligen Andreas. Die Kapelle, bestehend aus einer Rotunde mit einer kuppelüberwölbten Apsis, ist ein spät romanischer Bau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Epoche des Barocks hinterließ etwa in der Mitte des 18. Jahrhunderts auf ihrer Fassade die Malerei "Christi Antlitz auf dem sogenannten Veronika-Schweißtuch". Im unterirdischen Geschoss des Baus, dessen Eingang heute zugemauert und zugeschüttet ist, befindet sich ein authentisches Beinhaus mit mehreren Schädelschichten. Früher lag die Kapelle auf einem Friedhof, auf dem im Umbruch vom 19. zum 20. Jahrhundert die letzten Beisetzungen stattfanden.

Kapelle der heiligen Helena (in der Ortschaft Zadní Hamry). Kleiner Empirebau, den 1815 Helena von Mniszek errichten ließ. Turm aus dem Jahr 1899.

Kapelle der Jungfrau Maria der Beschützenden (im Wald hinter dem Gut in der Nähe der sogenannten Gräfinnenwiese). Gegründet in den neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts von Josef Hilgartner von Lilienborn als Tempel, welcher der antiken Göttin Diana geweiht war (Dianentempel) – sein Inneres schmückten Statuen mit Vertretern der antiken Mythologie. Helena von Mniszek ließ die Kapelle neu ausstatten und weihte sie irgendwann im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts der Jungfrau Maria (Maria Schutz). Ausdruck und Form des Denkmals sind spätklassizistisch.

Mniszek-Kreuz. Dieses Kreuz auf dem sogenannten Kreuzberg stammt aus der Zeit kurz nach dem Jahr 1847. Die Schlosseigentümerin Helena von Mniszek ließ das Kreuz zu Ehren ihres verstorbenen Gatten Stanislaw an der Stelle errichten, die er liebte und an der er gern verweilte. Die gusseiserne Platte, die in den gemauerten Fuß des Kreuzes eingelassen ist, trägt die polnisch-deutsche Inschrift "Von der Frau für den Besten der Männer, von den Kindern für den Liebevollsten der Väter. Zum Andenken an Seine Exzellenz Graf Stanislaw von Mniszek". Dieses interessante regionale Denkmal ist ein Anlaufpunkt des Karl-Clary-Wanderpfades.

Clary-Kreuz. Das Clary-Kreuz dominiert in der Landschaft. Es wurde aus Gusseisen aus dem Ort Blansko gefertigt und im Wald über dem heutigen Staudamm aufgestellt. Die Platte an seinem Fuß trägt die deutsche Inschrift: "Zum Andenken an meinen Freund Fürst Karl Clary 1831". Das Monument wurde vom Besitzer der Herrschaft und des Schlosses, dem polnischen Grafen Stanislaw von Mniszek, errichtet, als sein langjähriger Gefährte, der Schriftsteller, Maler und Humanist Karl Clary sich bei seinem Besuch in Frain während der Choleraepidemie ansteckte und kurz darauf verstarb.

Madonnenstatue (im Park hinter der Kirche). Rokokoskulptur der Immaculata aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts – hier die gekrönte Jungfrau Maria mit dem Christkind stehend auf der Erdkugel, die von einer Schlange umschlungen und vom Halbmond durchschnitten wird. An ihrem heutigen Platz auf den alten Friedhof wurde sie kurz nach 1950 aufgestellt.

Statue des heiligen Johann von Nepomuk (am rechten Ufer der Thaya / Dyje an der Brücke). Hochwertige Barockskulptur des Johann von Nepomuk in Lebensgröße, der anstelle des gewohnten Kreuzes die eigene Zunge in der Hand hält, womit die Unverletzbarkeit des Beichtgeheimnisses demonstriert und die Lebensgeschichte des Heiligen vermittelt wird. Die Statue erwarb Maria Anna von Althann, geborene Pignatelli, im Jahr 1731.

Marterl – kleiner kirchlicher Bau mit Innennische und ohne Fenster, der frei in der Landschaft oder an Wegen steht. Historisch und künstlerisch bemerkenswert ist beispielsweise das Marterl aus dem Jahr 1754 im Stil des ausklingenden Barocks, das ursprünglich der Jungfrau Maria geweiht war (an der Wegkreuzung nach Lančov und zum Staudamm). Sehenswert ist auch das Marterl des heiligen Josef (an der Kreuzung unterhalb der Tankstelle), und zwar aufgrund des wertvollen klassizistischen Baus aus dem Jahr 1826 mit dem ursprünglichen neogotischen Altar. Berichten aus dem 19. Jahrhundert zufolge wurde es an der Stelle des Massengrabs der gefallenen schwedischen Soldaten und Frainer Einwohner errichtet, als die kleine Stadt im Jahr 1645 während der aussichtlosen Belagerung der Burg von den Truppen des schwedischen Generals Torstenson ausgeplündert wurde.

Pestsäule. Die Pestsäule auf dem Platz ist ein wertvolles Barockdenkmal, das 1713 der Besitzer der Herrschaft, Graf Michael Hermann von Althann errichtete. Es erinnert an die dramatische Epidemie, den sogenannten schwarzen Tod, der 1680 Frain dezimierte. Damals starben 81 Einwohner in der kleinen Stadt. Oben auf dem Denkmal steht die Jungfrau Maria, die Unbefleckte, zu ihren Füßen platzierten die Autoren dieses Kunstwerks die vier Patrone gegen die Pest: den heiligen Rochus mit Hund, den heiligen Florianus, der Wasser aus dem Kübel ausgießt, den von Pfeilen durchbohrten heiligen Sebastian und den heiligen Johannes von Nepomuk, der ein Kruzifix hält.

Felicie-Quelle. Die Quelle wurde 1806 am Fuß des Braitav-Hügels unterhalb des Schlosses, am Eingang in das sogenannte Felicie-Tal, gebaut. Ihre Wände werden von farbiger Reliefvegetation verziert. In der Mitte des Innenraumes, der von einer Kuppel mit Kassetierung überwölbt ist, befindet sich ein Becken, in welches Wasser von der anliegenden Bergseite eingeleitet wird. Oberhalb der Fassadenwand mit dem künstlerisch wertvollen Fries der tanzenden Nymphen befindet sich im dreieckigen Giebel die deutsche Inschrift: "Felicie, Gräfin von Mniszek, errichtete und widmete diese Quelle den müden Wanderern zur Erfrischung und ihrem geliebten Tal zur Zierde". Das Denkmal ist ein Anlaufpunkt des Helena-Mniszek-Wanderpfades.

Obelisk an den sogenannten Eisgrotten. Oberhalb der Eisgrotten (siehe naturumfeld) erhebt sich auf dem Felsplateau der gemauerte Obelisk. Von dieser Stelle bietet sich ein schöner Blick in das Tal der Thaya. Der Obelisk wurde um 1860 vom Verschönerungsverein in Frain zu Ehren der Gräfin Helena von Mniszek als Ausdruck des Dankes für die Zugänglichmachung dieser Landschaft für die Öffentlichkeit errichtet. In die Fundamente des Obelisken wurde ein Gefäß mit Münzen und der Baumstumpf einer jahrhundertealten Kiefer eingemauert, die früher auf dem obersten Punkt des Felsens stand.

Lusthaus (Lustschlösschen im Waldgrund Braitava, direkt an der Landesgrenze) – im Sommer 1780 unter der Herrschaft des letzten Frainer Althanns Michael Josef errichtet, und zwar auf dem Grundriss eines unregelmäßigen Sechsecks als Bau über zwei Stockwerke – im spätbarocken und zum Teil schon klassizistischen Geist. Das Erdgeschoss diente für die Speisenzubereitung und als Ablageraum für das Wild und die Kleidung, im Raum im Obergeschoss, den viele große Fenster erhellten, fanden Festmahle statt und er wurde allgemein für gesellschaftliche Zwecke genutzt. Vom Lusthaus, das auch als Aussichtsplatz konzipiert war, konnte wohl früher bis zu der Zeit, ehe die Schneisen, Durchblicke und Verbindungsachsen des Waldparks von den Bäumen zugewachsen waren, das Schloss gesichtet werden. Das Denkmal steht heute unter der Verwaltung des Nationalparks Podyjí, es wurde restauriert und dient gelegentlich als Verhandlungsort und repräsentativen Zwecken.

Einstige Steingutmanufaktur. Bei dem großen Gebäude mit langgestrecktem rechteckigen Grundriss und mit Satteldach und hohem Schornstein neben dem Schlosshotel handelt es sich um die frühere Steingutmanufaktur. Die Schlossbesitzerin Helena von Mniszek ließ das Gebäude in den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts in seine heutige Gestalt umbauen. Zu seiner Zeit war die Manufaktur berühmt. Sie arbeitete von 1799 bis 1882 und sie fertigte vornehmlich Tee-, Speise- und Kaffeeservices, Waschgarnituren, dekorative Vasen, aber auch figurale, liturgische und andere Gegenstände. Die Produktion der Manufaktur erreichte besonders in den zwanziger bis vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine ungewöhnliche technologische und ästhetische Meisterschaft und sie eroberte den heimischen und europäischen Markt. Viele Museen in der Welt erinnern mit ausgewählten Sammlungen an die berühmte Geschichte des Frainer Steinguts.

Bedeutende Häuser. Einige Häuser in Frain dokumentieren die reiche Geschichte der Gemeinde. Gleich bei der Ankunft von Znaim richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Doppelgiebelfront der Barockmühle vom Beginn des 18. Jahrhunderts mit dem Allianzwappen der Grafen von Althann und der Fürsten Pignatelli. Das Postgebäude am Platz ist ein Bau mittelalterlichen Ursprungs, das sein heutiges Aussehen zum Ende des 19. Jahrhunderts erhielt - früher befand sich hier der Sitz des Rathauses, des Gemeindearrests und das alte Spritzenhaus. Aus dem Mittelalter stammen zudem weitere Häuser am Platz, die im 18. und 19. Jahrhundert umgebaut wurden, wie beispielsweise das heutige Hotel unterhalb des Schlosses und das mit ihm zusammenhängende "Pagenhaus". Älterer Herkunft ist auch das barocke Gebäude der Pfarre neben der Kirche, dessen heutiges Aussehen aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts stammt. Die heutige Schule siedelt im einstigen Verwaltungsgebäude der herrschaftlichen Brauerei, die im 17. und 18. Jahrhundert errichtet und zum letzten Mal im Jahr 1906 umgebaut wurde. Ein interessantes Denkmal repräsentiert das klassizistische Haus des Schlossgärtners über dem Fußballplatz.

Frainer Stausee. Der Damm des Frainer Stausees wurde mit der Gussbeton-Technologie gebaut, und zwar bereits in den Jahren 1930 bis 1934. Die Injektierung des Untergrunds erfolgte bis zu einer Tiefe von 10 bis 20 Metern. Die Maximalhöhe über den Fundamenten beträgt 59,9 Meter, die Länge der Dammkrone 290,4 Meter, die Breite der Dammkrone 7 Meter, die Maximalbreite am Dammfuß 42,2 Meter. Im Bauwerk arbeiten drei Maschinenräume mit Francisturbinen mit 3 x 15 m3/s Schluckfähigkeit. Die Generatorleistung beträgt 3 x 6 MW, die Durchflussgeschwindigkeit des Wassers 51 m3/s, jährlich werden durchschnittlich 25 GWh elektrischer Strom erzeugt. Das Staubecken enthält gleichbleibend etwa 32 Millionen Kubikmeter Wasser, das Nutzvolumen beträgt 79,7 Millionen Kubikmeter, das Gesamtvolumen etwa 132 Kubikmeter Wasser. Die Maximallänge des Staubeckens, das bei Erholungssuchenden und Sportanglern sehr beliebt ist, beträgt 29,8 Kilometer, die Maximaltiefe am Damm beläuft sich auf 42 Meter.

Grenzbefestigung in Frain an der Thaya. Zwischen 1935 und 1938 entstand an den Landesgrenzen eine mächtige Kette mit Grenzbefestigungen aus Stahlbeton, und zwar als ein in die Tiefe gegliedertes Verteidigungssystem mit der überwiegenden Möglichkeit des Flankenfeuers. Insgesamt 19 Bunker blieben im strategisch wichtigen Frain vollständig erhalten. Sie sind in der Landschaft nicht zu übersehen und sie besitzen jeder für sich und besonders als Komplex den Charakter eines einmaligen technischen Denkmals. Die Linie beginnt direkt unterhalb des Schlosses und setzt sich entlang der Straße zu den Gebäuden des früheren Gutes, von dort über das Junák-Tal (Katzental) zum Staudamm fort. Es handelt sich durchwegs um verschiedenartig modifizierte Bunker des Musters 37 LO. Die meisten Objekte sind offen, bei dreien, die in der Nähe des Schlosses liegen, werden in der Sommerzeit fachliche Erläuterungen angeboten.

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